Was ist der Sinn?


Heute, am ersten Weihnachtstag, bin ich in meinen Gedanken nicht nur bei "Jesus Christus", sondern auch bei unseren Soldaten im Ausland. Fast auf das Jahr genau (1966) sang Freddy Quinn vor 50 Jahren den Song „Hundert Mann und ein Befehl“. Darin heißt es:

„Irgendwo im fremden Land ziehen wir durch Stein und Sand. Fern von zuhaus und vogelfrei, hundert Mann, und ich bin dabei. Hundert Mann und ein Befehl und ein Weg, den keiner will. Tagein, tagaus, wer weiß wohin. Verbranntes Land, und was ist der Sinn? Ganz allein in dunkler Nacht hab' ich oft daran gedacht, dass weit von hier der Vollmond scheint und weit von mir ein Mädchen weint. Und die Welt ist doch so schön, könnt' ich dich noch einmal sehn. Nun trennt uns schon ein langes Jahr, weil ein Befehl unser Schicksal war. Wahllos schlägt das Schicksal zu, heute ich und morgen du. Ich hör' von fern die Krähen schrein im Morgenrot. Warum muss das sein? Irgendwo im fremden Land ziehen wir durch Stein und Sand. Fern von zuhaus und vogelfrei, hundert Mann, und ich bin dabei.

Und? Was ist der Sinn, nachdem er in diesem Song fragt? Irak, Syrien, Afghanistan – ich weiß es nicht. Als wenn sich mit Waffen und roher Gewalt auch nur ein Problem auf dieser Welt lösen ließ.

2015 - ein trauriges Weihnachtsfest.