Merkel ohne Grenzen

Und, schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Wenn nicht, in drei Tagen ist es zu spät. Also schwupp ins Auto und ab in die Innenstadt. Aber aufpassen. Wehe Ihnen, wenn Sie eine zu kurze Parkzeit wählen. Das Ordnungsamt kennt hier keine Gnade. Sie können gar nicht so schnell schauen, wie ein Knöllchen an der Windschutzscheibe Ihres Autos klebt.

Da kennt Vater Staat kein Erbarmen. Getreu dem Motto „Recht so“. Nur was im Kleinen so reibungslos funktioniert, lässt im Großen auf sich warten.

Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sowie der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPoIG) wurde in den vergangenen Monaten nur ein Bruchteil der Einreisenden erkennungsdienstlich anhand von Fingerabdrücken erfasst. Nach Angaben der GdP ist die Bundespolizei nicht in der Lage, den ihr obliegenden Auftrag der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung an der deutsch-österreichischen Grenze in der gesetzlich gebotenen Weise wahrzunehmen.

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Mekka? Vechta? Kinder?

2070 wird es nach Meinung von Experten erstmals in der Geschichte mehr Muslime als Christen geben. US-Forscher sind sich sicher, dass sich die Gesellschaften verändern werden. Auch die deutsche. Denn hier wird dann jeder zehnte Bürger Muslim sein.

Was nicht überrascht. Denn während Frauen muslimischen Glaubens durchschnittlich 3,1 Kinder bekommen, sind es in Deutschland durchschnittlich 1,3 Kinder. Es geht auch anders.

Mit einem Durchschnittsalter von 40,1 Jahren ist die niedersächsische Kreisstadt Vechta die jüngste Kommune Deutschlands. Der Bürgermeister weiß warum. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sagte er: „In diesem Landstrich steht die Familie sehr im Vordergrund. Man ist kinderlieb, traditionell und religiös.“

Erinnern Sie sich noch an die Antwort von Frau Merkel auf diese Frage?: „Frau Bundeskanzlerin, wie wollen Sie Europa und unsere Kultur vor der Islamisierung schützen?“ Sich darüber beschweren, so die Kanzlerin, dass sich Muslime im Koran besser auskennen, findet sie irgendwie komisch. Dann sagte sie: „Wir haben doch alle Chancen, uns zu unserer Religion, sofern wie sie ausüben und an sie glauben, zu bekennen.“

Wenn nun irgendwelche Klugscheißer damit ihre Probleme haben, sollten sie zunächst nicht nach Mekka, sondern nach Vechta schauen. Manches im Leben kann wirklich sehr, sehr einfach sein.

Hirnlose Lügen der EU

Nein, ich kann nicht sagen, dass ich erfreut bin über die Nachrichten aus dem Hause der Bild-Zeitung. Auch wenn sich hier wieder einmal mehr meine Einschätzung bestätigt.

Wenn Sie meinen Blog regelmäßig lesen, dann wissen Sie, dass ich mit dem EU-Kommissionspräsident Juncker mit Probleme habe. Ich nenne ihn häufig „Lügenbaron“, weil er sich als solcher desöfteren geoutet hat. Zudem empfinde ich Verachtung für einen Präsidenten, der an der Spitze einer Union steht, und von Solidarität und anderen Gedöns faselt, selber aber „Steuerflüchtlingen“ die Tür offen gehalten hat. So geschehen in seiner Zeit als Ministerpräsident von Luxemburg.

Nun hat er wieder zugeschlagen, der Lügenbaron. Davon berichtet jedenfalls die Bild-Zeitung. Auf dem Papier schreibt Juncker, dass aus der Türkei nur 9093 Flüchtlinge in die EU gekommen sind. Zum Vergleich: Im Oktober waren es noch 52.249. Wenn aber täglich allein über die Grenze Bayerns rund 5.000 Flüchtlinge ankommen, kann also mit Junckers Zahlenwerk etwas nicht stimmen. Um das zu erkennen, reicht Grundschulniveau.

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Der arme Verbrecher

Ein Mann aus Hannover muss für drei Jahre ins Gefängnis, weil er einen 18-Jährigen mit seiner Schusswaffe tötete.

Dieser junge Mann war zusammen mit seinen Kumpels nachts in die Werkstatt des Angeklagten eingebrochen. Dieser hatte den Lärm gehört. Er wollte nachschauen, nahm zur Sicherheit seine Waffe mit, die er als Sportschütze auch besitzen durfte. Nach dem Öffnen der Haustür eröffnete er das Feuer und erschoß den 18-Jährigen. Vor Gericht sagte er, dass er sich ob der Situation bedroht fühlte. Wer wollte es ihm verübeln? Eine Ausnahmesituation, die sich keiner wirklich wünscht. Sein Verteidiger plädierte auf Freispruch.

Der Richter sah das anders. „Sie haben in einem Sekundenbruchteil falsch entschieden“ meinte dieser. Also wenn mir Nachts in meinem Haus vier ausländische Männer entgegenkommen, wage ich zu bezweifeln, dass ich da noch klar denken kann.

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Arme deutsche Landwirte

Gibt es eigentlich noch etwas, was wir noch hinbekommen? Tesla stellte in der letzten Woche den ersten SUV vor, der zu 100 % mit Strom fährt. Eine Suchmaschine namens Google baut die Autos von morgen. Wir halten am Diesel fest. StudieVZ war die Social Media-Plattform. Nun ist es Facebook aus Amerika. Flughäfen können wir auch keine mehr bauen. Und nun das. Seit einigen Tagen setzt die Deutsche Bahn den neuen Doppelstock-Intercity ein. Der Zug gerät auf bestimmten Streckenabschnitten ins Wanken. Davon zeigt sich die Bahn nicht überrascht. Sie hat bereits vor dem offiziellen Bundesstart von den "Wackel-Waggons" gewusst. Macht doch nichts. Sind eh nur die Fahrgäste, die das zu spüren bekommen. Bleiben die aus, springt der Steuerzahler ein. Wozu sich also anstrengen, wenn alles so einfach ist.

Wenn wir etwas hinbekommen, dann ist es in erster Linie dummes wie wirres Zeug zu reden.

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Laufend genießen

„Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern. Sie könnten an einem Druckfehler sterben“ mahnte einst der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain.

Lang ist´s her mit ihm. Inzwischen werden wir sogar immer älter, trotz Gesundheitsbücher, Foren und Blogs im Internet. Das durchschnittliche Sterbealter lag 2004 bei 76 Jahren. Nur zehn Jahre später hat es sich um 2 Jahre auf 78 erhöht.

Jeder vierte Deutsche, der 2014 verstarb, starb an Krebs. Diese teuflische Krankheit ist damit die zweithäufigste Todesursache. Die meisten Menschen starben und sterben auch weiterhin an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dennoch haben die Forscher des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock herausgefunden, dass immer mehr Menschen ein hohes Alter in besserer Gesundheit erreichen. 75 ist das neue 65 sagen sie.

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Piep-piep-piep, Merkel haben alle (wieder) lieb

Mutti kann es doch noch. Ihre Partei auf Linie bringen. Egal, was das Wahlvolk davon hält. Hauptsache Mutti hat Recht. Das war gestern. Heute kam Horst auf die Bühne und er hat sich diesmal nicht zum Horst gemacht. Der war heute so gar nicht auf Krawall gebürstet. Sachlich trug er diese Zahlen vor: 5193, 5434, 3877, 4238, 4486. Hinter dieser Zahlenkolonne verstecken sich unzählige Leiden. So viele Flüchtlinge sind in den letzten 5 Tagen in Bayern angekommen.

Aber Mutti will genauso wenig eine Obergrenze wie der Rest ihres Abnickvereins. Erst machen sie alle einen auf dicke Hose und wenn Mutti sie dann ganz böse anschaut, verkriechen sie sich. Nur zwei stimmten gegen den Beschluss. Die restlichen 1000 applaudierten. Scheinbar haben sie nicht begriffen, dass kein Problem gelöst wird, in dem die Kanzlerin gehuldigt wird. Aber wer will denn vor Weihnachten noch Streit anfangen? Da hören die selbsternannten Retter des Abendlandes auch nicht auf die Warnungen der Sicherheitsbehörden, die es inzwischen für möglich halten (ja, so etwas gibt es), dass unter den vielen Flüchtlingen auch Islamisten sein könnten. Nein, wer hätte das gedacht? So eine Überraschung aber auch.

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Ist der Amtsschimmel besoffen?

Wieder einmal mehr wiehert der Amtsschimmel in unserem Land. So laut, dass man ihm endlich einmal einen in die ... Ach lassen wir das.

Auch unser Land, mehrfacher Export-Weltmeister, macht nicht immer alles richtig. Deshalb kommt es immer wieder vor, dass hier produzierte Artikel aufgrund von Überschuss und Fehletikettierungen auf den Müll landen. Das müsste eigentlich nicht sein. Nach Medienangaben landen fabrikneue Haushalts- und Hygieneartikel, Textilien, Werkzeuge und Spielzeug im Wert von rund zwei Milliarden alljährlich in Müllverbrennungsanlagen.

Man könnte diese neuen Artikel eigentlich auch verschenken. Die Flüchtlinge, von denen allein in diesem Jahr über eine Million nach Deutschland kamen, würden sich darüber sehr freuen.

Man könnte. Tut man aber nicht. Denn Wegwerfen ist billiger als spenden. Wer als Unternehmer neue Ware auf den Müll wirft, zahlt dafür keine Steuern. Wer diese Ware an Bedürftige verschenkt, muss nach deutschem Recht Umsatzsteuer zahlen. Je nach Warengruppe sieben oder 19 Prozent.

Ich sage es immer wieder. Unser System ist einfach nur noch krank, um nicht das Wort „bekloppt“ in den Mund zu nehmen.

Ein Herz für Kinder! (K)ein Herz für Anleger?

Danke Carsten. Er hat wirklich ein Herz für Kinder. Danke auch an die Bild-Zeitung, die nicht müde wird, den gutherzigen Carsten Maschmeyer ins rechte Licht zu rücken. Verdient hat er es, dieser Mäzen. Immerhin spendete er eine Million Euro für die Aktion „Ein Herz für Kinder“. Damit ist er der größte Einzelspender. Die anderen "Eine Million Euro-Spender" erwähnt Bild auch (Bofrost, Dietmar Hopp-Stiftung, GRK Holding, Daimler AG und Siemens AG). Doch Carsten bekommt die meiste Aufmerksamkeit.

Nicht zu vergessen, dass unser aller Carsten zwei syrischen Familien Privaträume in seiner Villa zur Verfügung stellt. Darüber berichtete die Bild-Zeitung genauso wie die Süddeutsche Zeitung. Eine SZ-Kommentatorin schob dann auch gleich nach, dass, wer zwei Flüchtlingsfamilien bei sich aufnehme, jegliche Polemik fehl am Platz sei. Natürlich. In manchen Situationen ist einem doch das Hemd noch immer näher als die Jacke. Und wahrscheinlich hat die Kommentatorin nie Geld beim Maschmeyer investiert. Niemand leugnet, dass mit einer Million Euro viel Gutes für die Menschen getan werden kann. Niemand neidet zudem den Flüchtlingen ihr Leben in der Maschmeyer-Villa.

Es ist allerdings mehr als befremdlich, dass ausgerechnet die Bild-Zeitung dann blind für Tatsachen ist, wenn es um ihre eigenen medial gut inszenierten Projekte geht.

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Clown gefrühstückt

Die Weltgemeinschaft wurde gefragt: „Sagen Sie bitte ehrlich Ihre Meinung zur Lebensmittel-Knappheit im Rest der Welt.“ Das Ergebnis war wie folgt: Die Europäer haben nicht verstanden, was „Knappheit“ bedeutet. Die Afrikaner wussten nicht, was „Lebensmittel“ sind. Die Amerikaner fragten, was unter „dem Rest der Welt“ zu verstehen sei. Die Chinesen baten verwundert um zusätzliche Erklärungen zum Begriff „Meinung“. Im italienischen Parlament diskutiert man zur Stunde noch über die Bedeutung des Begriffs „ehrlich“!

Nein, ich habe heute keinen Clown gefrühstückt, obwohl es angesicht der Situation auf dieser Welt wohl nicht das Schlechteste wäre.

Deshalb setze ich noch einen drauf: Im Traum erscheint einem Mann ein Engel, der einen kleinen Laden betreibt. Der Mann betritt das Geschäft und fragt den Engel: „Was verkaufen Sie hier?“ „Alles, was Sie wollen“, antwortet der freundliche Engel. Dann beginnt der Mann aufzuzählen: Ich möchte den Weltfrieden; endlich keine Kriege mehr; der Hunger aller Menschen soll gestillt sein; die Menschenrechte geachtet werden; Religionsfreiheit allerorts; Beseitigung aller sozialer Ungerechtigkeiten; Arbeit für alle; mehr Liebe; mehr Gerechtigkeit; mehr Freude; mehr Glück. Da fällt der Engel ihm ins Wort: „Entschuldigen Sie, werter Herr, Sie haben mich falsch verstanden. Ich verkaufe keine Früchte. Ich verkaufe den Samen.“

In diesem Sinne einen schönen 3. Adent.