Alles Gute für 2016 and goodbye

Heute, am 31.12.2015, schreibe ich das letzte Mal für die "Deutschland Allgemeine". Nach rund 530 Blogs und 1,5 Jahre täglicher Schreibe habe ich mich entschieden, ab 2016 kürzer zu treten. Ich bedanke mich für Ihr Interesse, Ihre Aufmerksamkeit und Treue.

Verabschieden möchte ich mich an dieser Stelle mit dem Refrain eines Liedes von der mir so geschätzten Trude Herr (1927-1991): „Niemals geht man so ganz. Irgendwas von mir bleibt hier. Es hat seinen Platz immer bei dir.“ Wäre schön!

Für 2016 und darüber hinaus wünsche ich Ihnen alles Gute und vor allen Dingen: bleiben Sie gesund. Dann ist der Rest ein Klacks.

In diesem Sinne
Tschüß

Der griechische Euro wird den Euro nicht zerstören

Erinnern Sie sich noch an das absurde Kaspertheater in Berlin und Brüssel? Damals, im Sommer 2015, gaben sich die Regierungschefs die Türklinke in die Hand, um das von der Insolvenz bedrohte Griechenland zu retten. War ja so wichtig, von wegen systemrelevant und so.

Entgegen allen Behauptungen, kein drittes Hilfspaket zu Lasten der deutschen Steuerzahler zu verabschieden, passierte genau das. Das sei notwendig, damit der Euro nicht baden geht, sagte man uns dummen Bürgern, die wir ja so gar keine Ahnung von der großen Politik haben. Als wenn dem so wäre. Ein Land zur Größe Hessens soll für den Untergang des Euros verantwortlich sein? Wie lächerlich ist das denn? Meine Meinung hierzu kennen Sie. Ich habe in diesem Blog mehrfach darüber geschrieben. Aber ich bin eh nur ein kleiner Schreiber mit wenig Ahnung und davon eine ganze Menge.

komplett lesen

Niemand hat die Absicht, Frau Wagenknecht´s Karriere zu verbauen

„Natürlich ist es kein geringeres Verbrechen, unschuldige Zivilisten in Syrien mit Bomben zu ermorden, als in Pariser Restaurants und Konzerthäusern um sich zu schießen. Das eine ist individueller, das andere staatlich verantworteter Terror“, meint die Bundestagsabgeordnete der „Linken“, Frau Dr. Sarah Wagenknecht.

Ich sage es doch immer wieder, dass die ideologisch verblendete Sarah Wagenknecht sie nicht alle auf ihrem linken Schirm hat. Nur weil sie einen Doktortitel in der Tasche hat, muss sie den Rest Deutschlands nicht für dumm verkaufen. Das hat schon ihre Vorgänger-Partei, die SED, getan. Oder hat Frau Doktor vergessen, dass diese Vollpfosten (und damit auch ihre Vorgänger) zur Zeit der größten Ernährungskrise die „Normen“ erhöhten, nur um ihren "Lügner" Ulbrich (= "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen") zum 60. Geburtstag ein "schönes Geschenk" überreichen zu können? Dadurch kam es am 17. Juni 1953 zum Aufstand der Bevölkerung, der blutig niedergeschlagen wurde. Über 50 Menschen fanden hierbei den Tod.

komplett lesen

Religion ist großer Mist!

Abu Bakr al-Bagdadi, selbsternannter Kalif des Islamischen Staates (IS), hat sich nach sieben Monaten endlich wieder zu Wort gemeldet. Für einen "Staatschef" eher ungewöhnlich, aber er ist ja auch ein ganz besonderer. Der muss nicht jeden Tag etwas sagen. In einem Video mahnte er nun: „Wir haben Palästina keine Sekunde lang vergessen. Bald, mit Gottes Erlaubnis, werdet ihr die bebenden Schritte der Mudschaheddin hören.“

Ich verachte diesen "Menschen" nicht nur wegen seiner Gräueltaten, sondern auch, weil er Gott für seine wahnsinnigen Taten instrumentalisiert. Vor allen Dingen frage ich mich, wie Gott denn ausgerechnet ihn erlauben sollte, in Gottes Namen zu töten?

Darüber hinaus fordert Bagdadi in dieser Videobotschaft, dass sich alle Muslime am Dschihad beteiligen sollen, um den „Krieg der Ungläubigen“ gegen den Islam zu stoppen.

komplett lesen

Dumpfbacken sorgen für mehr Arbeitslose

„Das beste Rezept dafür, dass die AfD nicht in die Parlamente komme sei, dass wir die Sorgen der Bürger lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen.“ Sie erinnern sich, dass sagt heute der deutsche Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble in einem Interview mit der BamS. Damit das klar ist: Ich wähle weder die CDU, noch die SPD, noch die AfD und stehe keinesfalls rechts.

Ich halte dennoch gegen Schäubles Einlassung. Es wird Zeit, dass sich die Dumpfbacken aus unserem Parlament entfernen, um Platz für neue Dumpfbacken zu schaffen. Man kann doch nicht allen Ernstes zehn Jahre Politik gegen das Volk machen, wie Schäuble, und sich dann noch wundern, wenn sich die Bürger angewidert abwenden.

Die Versagensliste der Bundesregierung ist so lang, dass dafür keine Tageszeitung ausreichen würde, sie abzudrucken. Nur beispielhaft möchte ich an den Mindestlohn erinnern, der vor rund einem Jahr in Kraft trat. Die Dumpfbacken (um mit den Worten unserer gewählten Regierung zu sprechen) führten einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 EUR ein. Das „Pack“ (wie erwähnt, so sprechen unsere Politiker über uns) sah darin sogar ein Konjunkturprogramm. Es vergaß zu erwähnen, dass sich dieses Programm ausschließlich auf die Arbeitsämter bezieht. Die Mitarbeiter haben tatsächlich deutlich mehr Arbeit bekommen. Denn seit Einführung des Lohns sind 180.000 Minijobs weggefallen. Experten schließen inzwischen nicht mehr aus, dass 900.000 Jobs wegfallen.

komplett lesen

Spricht Schäuble von sich?

„Das beste Rezept dafür, dass die AfD nicht in die Parlamente komme“, sagte der Finanzminister Dr. Schäuble in einem Interview mit der Bild-Zeitung, „sei, dass wir die Sorgen der Bürger lösen und nicht die Parolen der Dumpfbacken noch übertönen."

Dumpfbacken sind sie also, die AfDler, die, soweit ich mich erinnern kann, demokratisch gewählt wurden. Dass sie sich immer mehr nach rechts entwickeln, steht auf einem anderen Blatt. Wobei es schon komisch ist, dass auch hier immer gleich von einer „rechten Partei“ gesprochen wird, die sich rechts von der CDU positioniert.

Man muss die AfD nicht mögen – so wie ich. Das gibt einem Minister aber noch lange nicht das Recht, so abfällig über „Demokraten“ zu reden. Das sich diese „Dumpfbacken“ überhaupt etablieren konnten, ist nur auf die noch größeren Dumpfbacken zurückzuführen, die glauben, Politik im Sinne der Bürger zu betreiben.

komplett lesen

Was ist der Sinn?

Heute, am ersten Weihnachtstag, bin ich in meinen Gedanken nicht nur bei "Jesus Christus", sondern auch bei unseren Soldaten im Ausland. Fast auf das Jahr genau (1966) sang Freddy Quinn vor 50 Jahren den Song „Hundert Mann und ein Befehl“. Darin heißt es:

„Irgendwo im fremden Land ziehen wir durch Stein und Sand. Fern von zuhaus und vogelfrei, hundert Mann, und ich bin dabei. Hundert Mann und ein Befehl und ein Weg, den keiner will. Tagein, tagaus, wer weiß wohin. Verbranntes Land, und was ist der Sinn? Ganz allein in dunkler Nacht hab' ich oft daran gedacht, dass weit von hier der Vollmond scheint und weit von mir ein Mädchen weint. Und die Welt ist doch so schön, könnt' ich dich noch einmal sehn. Nun trennt uns schon ein langes Jahr, weil ein Befehl unser Schicksal war. Wahllos schlägt das Schicksal zu, heute ich und morgen du. Ich hör' von fern die Krähen schrein im Morgenrot. Warum muss das sein? Irgendwo im fremden Land ziehen wir durch Stein und Sand. Fern von zuhaus und vogelfrei, hundert Mann, und ich bin dabei.

Und? Was ist der Sinn, nachdem er in diesem Song fragt? Irak, Syrien, Afghanistan – ich weiß es nicht. Als wenn sich mit Waffen und roher Gewalt auch nur ein Problem auf dieser Welt lösen ließ.

2015 - ein trauriges Weihnachtsfest.

Frohes Fest

"Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird, und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit, und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit“, schrieb Rainer Maria Rilke zu einer Zeit, als der Winter noch ein Winter und der Sommer ein Sommer war.

Kommen Sie gut über die bevorstehenden Festtage. Und sollten Sie heute noch auf die Idee kommen, den Rasen zu mähen, stören Sie bitte nicht die, die bereits auf der Terrasse sitzen und grillen. Das Weihnachtswetter 2015 macht es möglich. Am 30. Juli 2015 war es in Kiel 14 Grad "heiß", am 22.12.2015 13 Grad kalt.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten.

Gibt es den Weihnachtsmann? Natürlich!



Im Jahre 1897 wurde der Assistent eines Untersuchungsrichters, Philip O’Hanlon, von seiner acht Jahre alten Tochter Virginia gefragt, ob es den Weihnachtsmann (Santa Claus) wirklich geben würde. Sie war irritiert, weil ihre Freunde ihr sagten, dass es ihn nicht geben würde, diesen dicken Mann im roten Karnevalskostüm und angeklebten Bart.

Ihr Vater antwortete ausweichend. Er empfahl ihr, sich an die New York Sun zu wenden. Zu dieser Zeit war sie die bedeutendste New Yorker Zeitung. Ihr Vater versicherte ihr, dass diese Redakteure ihr wahrheitsgemäß antworten würden. Also schrieb sie an die Zeitung wie folgt (Quelle: Wikipedia): „Lieber Redakteur: Ich bin 8 Jahre alt. Einige meiner kleinen Freunde sagen, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Papa sagt: ‚Wenn du es in der Sun siehst, ist es so.‘ Bitte sagen Sie mir die Wahrheit: Gibt es einen Weihnachtsmann? Virginia O’Hanlon. 115 West Ninety-fifth Street.“

komplett lesen

Amerika, du hast es besser...

Es kommt Bewegung in die Diskussion um den klassischen acht Stunden-Arbeitstag. Bereits im Sommer forderte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer: „Das Arbeitszeitgesetz sollte von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umgestellt werden, um mehr Spielräume zu schaffen und betriebliche Notwendigkeiten abzubilden."

Das sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) natürlich ganz anders. „Man muss keine der bestehenden Schutzgrenzen im Arbeitszeitgesetz verändern, um Flexibilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu ermöglichen", heißt es von dort.

Die Gewerkschaften drängen darauf, den Schutz der Beschäftigten zu verbessern. „Gerade weil sich die Arbeitswirklichkeit so geändert hat, brauchen wir eine Absicherung gegen die neuen Risiken“, sagen die Gewerkschaftsfunktionäre.

komplett lesen